Preisträger der „art-figura“ 2017

Am 1. September 2017 wurden durch die Jury die 3 Kunstpreisträger ermitteln und am Abend im Rahmen der Vernissage bekannt geben.

Platz 1: Kostbares Behältnis zum Bewahren - fotorestauriert von Petra Weifenbach

1. Preis
Petra Weifenbach
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.ausstellungsportal.net/kuenstler/petra-weifenbach/

Vita
geb. 10.04.1961, Geesthacht/Elbe | 1983-88 Studium Freie Kunst, HBK Braunschweig | 1989 Diplom, Abschluss als Meisterschülerin | 1990-93 Aufenthalt in Paris, FR

die letzten 5 Stipendien, Förderungen und Preise
2015 Stipendium des Landes Oberösterreich, Gastatelier Salzamt, Linz, AT| 2010 Wettbewerb Bilder am Kanal, 1. Preis, Kulturhauptstadt EU RUHR2010 | 2008 Katalogförderung durch die Kunststiftung NRW | 2006 Wettbewerb Kunst am Bau, 1. Preis, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg | 1990 Stipendium des DAAD für Paris

Ausstellungen der letzten 5 Jahre
2017 „32 Stunden", Brühler Kunstverein, Brühl | 2016 „KERAMIKS", Keramion, Köln-Frechen | „Achtung Kulturgut", Kunstmuseum Villa Zanders, Bergisch Gladbach | „blaues Wunder weißes Gold", a|e Galerie, Potsdam | 2014 Galerie vom Zufall und vom Glück im Kubus Hannover | 2013 „lichten", Städtische Galerie in der Trinkkuranlage, Bad Nauheim | „Augenmerk", Roland-Galerie, Köln | „Wahlverwandtschaften", Kunstmuseum Villa Zanders, Bergisch Gladbach | „Das kann doch nicht wahr sein", Galerie Der Spiegel, Köln | 2012 „Tischgeschichten", Museum Abtei Liesborn

Werk

„Kostbares Behältnis zum Bewahren - fotorestauriert“ 2007, Plastikverpackungen, Nylon/Stickgarn, ein Fotoabzug, 50 cm x 50 cm x 30 cm, ca. 2 kg

Werksbeschreibung
Kunststoffverpackungen sind ein ständig verwendetes und weggeworfenes Massenprodukt. Ich veredele das Formenrepertoire von „Wegwerfgegenständen“ in Objekten, die „Wertgegenständen“ nachempfunden sind. In den Objekten aus goldfarbenen Kunststoffverpackungen geraten Metaphysik und Mülltrennung, Schönheit und Recycling, Wertloses und Unschätzbares hart aneinander. Der Verpackungsmüll mutiert zu einem kostbaren Werkstoff und das Plastikobjekt avanciert zu einem auratischen Kultgegenstand. Recycling - Erschaffung von Schönheit aus den Haufen und dem Chaos der aufgegebenen Dinge und Fragmente.

 

Platz 2: Von der Kaaba zum Kreuz und umgekehrt von Otto Scherer

2. Preis
Otto Scherer
Stadlerstr. 2, D-86932 Pürgen | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.ottoscherer.de

Vita
geb. 05.01.1955, Martinsberg, Siebenbürgen, ROU | 1976-83 künstlerische Ausbildung, Kronstadt, ROU | Fachklassen Grafik (Prof. Kaspar Teutsch), Malerei (Prof. Alexandrina Ghetie) und Bildhauerei (Prof. Petre Matei) | 1983-89 freischaffender Künstler, Kronstadt, ROU | seit 1990 freischaffender Künstler, Pürgen | seit 2008 Mitglied im BBK Augsburg

die letzten 5 Stipendien, Förderungen und Preise
2016 Kunstpreis, Buttenwiesen | 2015 Kunstpreis, Kunstverein, Bad Wörishofen | 2014 Sonderpreis Ellinor Holland, Landsberg

Ausstellungen der letzten 5 Jahre
2016 „Artchitekturen“, Studio Rose, Schondorf | „Hommage an die Moderne“, Üblacker Häusl, München | „Trauen Sie Ihren Augen nicht“, Galerie Fritz Winter, Diessen | 2015 „Goldrausch“, galerie im Altstadtsaal der VR Bank, Landsberg | 2013/14 „Flying Free“, Alex Gallery, Washington D.C., USA | 2013 „Skulpturen und Wandobjekte“, Galerie Assisinarte, Assisi, IT | „Große Schwäbische Kunstausstellung“, Schätzlerpalais, Augsburg (G) | „Alte und neue Briefe“, Studio Rose, Schondorf | 2012 „Trilogie“, RBK Galerie Abraxas, Augsburg | „SkulpturPerspektiven“, Lebensartstiftung, Köln (G) | „Just Caramics“, Keramikmuseum, Westerwald (G)

Werk

„Von der Kaaba zum Kreuz und umgekehrt“ 2013, Edelstahl, geschweißt und lackiert, 13 cm x 13 cm x 13 cm bis 53 cm x 39 cm x 0, 2 cm, 10 kg

Werksbeschreibung
Die 9-teilige Wandarbeit besteht aus einem Würfel, der sich in neun Schritten zu einem Kreuz öffnet (wenn man die Arbeit von links nach rechts, nach westlicher Schriftart liest), bzw. aus einem Kreuz, dass sich zu einem Würfel verschließt (wenn man die Arbeit von rechts nach links nach orientalischer Schriftart liest).

Platz 3: o.T. von Ulrike Bernhardt

3. Preis
Ulrike Bernhardt
Marktstraße 8, D-04177 Leipzig | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.ulrikebernhardt.de

Vita
geb. 02.03.1982, Stollberg | 2003-06 Studium bildende Kunst Lichtenstein, HfAK Schneeberg | Bachelor of Arts | 2006-12 Studium bildende Kunst, HBK Braunschweig | 2011 Diplom | 2012 Meisterschüler | arbeitet seit 2011 in Leipzig

die letzten 5 Stipendien, Förderungen und Preise
2014 „Keramik Europas“, 14. Westerwaldpreis, nominiert, Keramikmuseum, Höhr-Grenzhausen

Ausstellungen der letzten 5 Jahre
2016 „Holidays on Eyes“, 2025 Kunst und Kultur e.V., Hamburg | 2015 „You are here“, Raum für Freunde, Kunstverein Wolfsburg | 2014/15 „Keramik Europas“, 14. Westerwaldpreis, Keramikmuseum, Höhr-Grenzhausen | 2014 „Freispiel“, Galerie vom Zufall und Glück, Hannover | 2013 „Standby / Ausschalten / Neustarten“, Energiekombinat, Leipzig | „Von oben her leicht“, Kunstverein ArtD, Bad Driburg | „2 Bäume 1 Bach Ach“, Energiekombinat, Leipzig | 2012 „Gruß aus Dresden“, F 14 – Raum für zeitgenössische Kunst, Dresden | „OPEN CALL“, Lindenow # 8 Westpol A.I.R. Space & Monaco Beach Club Westwerk, Leipzig

Werk

„o.T.“ 2011, Keramik, aufgebaut, glasiert und gebrannt, 70 cm x 115 cm x 75 cm, 70 kg

Werksbeschreibung
Die Arbeit „o.T.“ wurde im Jahr 2011 begonnen und im Jahr 2012 fertiggestellt. Sie zeigt eine Art Wanne, bestehend aus übereinandergeschichteten Tonabschnitten. Die dabei entstandene Struktur stellt eine Art Simulation von organisch gewachsenen Formen dar. Die Beschäftigung mit in der Natur vorkommenden "dynamischen Systemen" spielte eine tragende Rolle für die Entstehung dieser keramischen Arbeit. "System" verstanden als eine Anzahl von Bestandteilen, die sich aufeinander beziehen und in Wechselwirkung stehen.

 

Impressionen der „art-figura“ 2017, Vernissage

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Foto: Foto-Weigel, Schwarzenberg

Virtueller Rundgang

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